Corporate Design und Website Kanzlei HEBRECHT
Ein Name, der Haltung zeigt
Die Namensentwicklung war mehr als eine formale Pflicht. Sie war ein strategischer Prozess, der die DNA der Kanzlei transportieren sollte: persönlich, aber nicht plakativ. Der Wunsch war ein Name, der sowohl die Nachnamen der Gründerinnen als auch den Begriff «Recht» integriert, ohne konstruiert zu wirken.
Aus zahlreichen Varianten hat sich HEBRECHT als klare, kraftvolle Wortmarke bestätigt, die ganz auf Grossschreibung setzt. Sie ist eigenständig, alltagstauglich und sofort wiedererkennbar.
Bildmarke mit Tiefe und Bedeutung
Wie der Name, so die Form: Die Bildmarke von HEBRECHT basiert auf einem grafisch reduzierten «Schleifenquadrat», das gleichzeitig Initialen und Werte transportiert. Organisch, ruhig und in sich ruhend – und dabei doch subtil dynamisch. Die Buchstaben H, E und B sind in die verschlungenen Linien eingewoben, sichtbar erst auf den zweiten Blick.
Spannend ist auch die technische Raffinesse: Die Bildmarke funktioniert als Ambigramm – sie behält ihre Aussage, auch wenn man sie um 180° dreht. Dieses gestalterische Detail verweist auf den Anspruch der Kanzlei: Probleme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – und lösbar zu machen.
Gestaltung, die Haltung spürbar macht
Klar, reduziert, zugänglich – das Erscheinungsbild von HEBRECHT verzichtet bewusst auf visuelle Distanz. Die Wortmarke in der «Publica Sans» korrespondiert mit der Bildmarke in ihrer Linienführung. Durch ihre geometrisch klare und visuell ausgewogene Gestaltung wirkt sie modern, aber nicht unterkühlt.
Die modulare Konzeption ermöglicht eine flexible Anwendung, sei es als kombiniertes Signet oder bei separater Nutzung. Diese Offenheit zieht sich durch die gesamte Gestaltung: Sie ist unkonventionell, aber nicht beliebig. Reduziert, aber nie leer.
Farben, die Vertrauen wecken
Die Farbwelt von HEBRECHT bricht mit der gängigen Norm im juristischen Umfeld. Kein Grau, kein Blau, kein Kalkül. Stattdessen: Rostrot, dunkles Oliv und Sand. Drei Töne, die Wärme vermitteln, aber dennoch Klarheit ausstrahlen. Sie lassen Spielraum für visuelle Akzente und schaffen ein Erscheinungsbild, das sowohl digital als auch analog funktioniert – nahbar, eigenständig und mit Charakter.
Portraits mit Persönlichkeit
Auch die Portraitfotografie folgt dem konzeptionellen Ansatz. Statt neutralem Grau: flächige Farbflächen in den Haupttönen als Hintergrund, die bewusst kontrastierend zur Webpage-Farbe eingesetzt werden. Das Ergebnis: einprägsame Bilder, die Haltung zeigen, ohne ins Inszenierte zu kippen. So wirken die Gründerinnen präsent, aber nicht dominant – professionell, aber nicht unnahbar.
Eine digitale Visitenkarte mit Perspektive
Die Website von HEBRECHT ist bewusst einfach gestaltet – nicht im Sinne von schlicht, sondern im Sinne von klar strukturiert. Sie stellt die Menschen in den Mittelpunkt, nicht das System. Als digitale Visitenkarte zeigt sie, wofür die Kanzlei steht: Empathie, Expertise und Engagement.
Die Texte sprechen direkt, ohne juristischen Filter. Komplexe Themen werden greifbar gemacht, Fachbereiche alltagsnah erklärt. Diese Sprache schafft Nähe – und sorgt gleichzeitig für eine skalierbare Struktur, die zukünftiges Wachstum berücksichtigt.
Christian Woelk, Partner, Graphic Designer
Bei Fragen zum Thema « », aber auch zum Austausch über andere Themen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!



